Jemanden an die Wand stellen


Jemanden an die Wand stellen
Jemanden an die Wand stellen
 
Diese Redewendung stammt aus dem Militärwesen und bedeutet, jemanden standrechtlich erschießen lassen: Nach der Revolution wurden die ehemaligen Minister an die Wand gestellt. - Die Wendung bezieht sich darauf, dass standrechtliche Erschießungen gewöhnlich vor einer Wand oder Mauer vorgenommen wurden.

Universal-Lexikon. 2012.

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  • Wand — Die vier Wände: Haus, Wohnung; stammt aus der mittelalterlichen Rechtssprache und wurde besonders seit dem 18. Jahrhundert üblich; vgl. französisch ›entre ses quatre murs‹.{{ppd}}    Es ist, um an der Wand (oder die Wände) in die Höhe zu laufen… …   Das Wörterbuch der Idiome

  • Wand — Wạnd die; , Wạ̈n·de; 1 eine senkrecht stehende Fläche, die ein Haus oder einen Raum in einem Haus begrenzt || K : Wandfarbe || K: Außenwand, Hauswand, Trennwand, Zimmerwand 2 eine spanische Wand eine Art ↑Wand (1), die man zusammenfalten kann 3… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • Stellen — Stêllen, verb. regul. act. welches das Factitivum von stehen ist. Es bedeutet, 1. Im eigentlichsten Verstande, stehen machen, einen in der Bewegung begriffenen Körper zum Stehen bringen. Im Schwedischen sagt man, ein Pferd stellen, (stålla,) es… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Die drei Mönche zu Kolmar — ist eine Märe in 404 Versen aus dem 14. 15.Jh. Sie verwendet typische Elemente eines Schwanks und gilt als Musterbeispiel für den schwarzen Humor im Mittelalter. Ein zentraler Punkt für die Bedeutung dieses Werkes ist das Epimythion, die einer… …   Deutsch Wikipedia

  • Die Gesänge des Maldoror — Anonyme Erstausgabe des 1. Gesanges der „Gesänge des Maldoror“ (Paris 1868) Die Gesänge des Maldoror (Les Chants de Maldoror) sind das einzige Werk des französischen Dichters Lautréamont (Pseudonym für Isidore Lucien Ducasse), das auf… …   Deutsch Wikipedia

  • Hölle, die — Die Hölle, plur. doch nur in der ersten eigentlichen Bedeutung, die n, ein hohler, verborgener, versteckter Ort. 1. Eigentlich, in welcher Bedeutung es noch hin und wieder im gemeinen Leben üblich ist. Besonders führet diesen Nahmen der… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Liste deutscher Redewendungen — Die Liste deutscher Redewendungen führt vor allem Wortlaut, Bedeutung und Herkunft deutscher Redeweisen auf, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden. Einige Redewendungen… …   Deutsch Wikipedia

  • Kopf — Jemanemd den Kopf waschen: ihm die Meinung sagen, jemanden tadeln, wird meist in übertragener Bedeutung gebraucht (ebenso wie ›Auf einen grindigen Kopf gehört scharfe Lauge‹), ⇨ Lauge. Die Redensart taucht in der zuerst angeführten Form… …   Das Wörterbuch der Idiome

  • Kopf — Kọpf der; (e)s, Köp·fe; 1 der Teil des Körpers von Menschen und Tieren, in dem Gehirn, Augen, Ohren, Mund und Nase sind <mit dem Kopf nicken; den Kopf neigen, bewegen, einziehen; mit erhobenem, gesenktem Kopf> || Abbildung unter ↑Mensch || …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • Teufel — Der Teufel kommt in unzähligen sprichwörtlichen Redensarten vor, von denen hier nur ein Teil herausgegriffen werden kann.{{ppd}}    Den Teufel mit Beelzebub austreiben: ein Übel durch ein noch schlimmeres Übel beseitigen. Die Redensart geht auf… …   Das Wörterbuch der Idiome